Quelleinfassungen Kakundu Drucken

Die Gruppe

Ca. 50 km nördlich von Bukavu hat sich aus fünf Dörfern ein Komitee zur Entwicklung ihrer Region gebildet (Comité de développement de Kakundu - CDK). Die Gruppe versucht, ihre dörfliche Region möglichst unabhängig von Miti, dem angrenzenden wirtschaftlichen Zentrum, zu machen. Nachdem eine Wassermühle instand gesetzt wurde  -Maniok, Soja, Mais und Hirse können jetzt gemahlen werden-  ist die Mitgliederzahl von 25 auf 120 angestiegen. Die Gruppe erreicht mit ihren Initiativen ca. 1600 Personen. Funktionen im CDK sind auf Frauen und Männer gleichermaßen verteilt. Dies wirkt sich belebend auf die Arbeit aus und hat zu großer Anerkennung in der Region geführt.


Bisherige Verwirklichungen

  • Anlage und Unterhaltung einer 10 km langen Straße, die die 5 Dörfer untereinander und mit Miti verbindet
  • Wiederaufforstung zweier Hügel, um drohende Erdrutsche zu vermeiden, später als Weiden zu nutzen
  • Aufbau von 5 Alphabetisierungszentren -Verbreitung von Gemüsesamen unter Familien, die diese bisher nicht kannten
  • Aufbau einer Wassermühle


Problematik der Region

Sauberes Wasser ist für die Menschen lebenswichtig. Verschmutztes Wasser ist Ursache von vielen Krankheiten wie z.b. Durchfall, Amöben, Cholera. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass verschmutztes Wasser für sie katastrophale Auswirkungen hat. Mit der Einfassung von Quellen kann die Wasserqualität entscheidend verbessert werden.

Während des Aufbaues der Wassermühle wurde deutlich, dass die Menschen dort verschmutztes Wasser aus ungeschützten Quellen trinken. In dieser Region der fünf Dörfer gibt es 10 Quellen mit ausreichendem Wasserlauf. Hier würden sich Quelleinfassungen lohnen. Auch reichen 10 Quellen aus, damit sich die Menschen auf kurzen Wegen mit Wasser versorgen können.


Vorhaben der Gruppe

Zunächst will man die Menschen der Region über die Auswirkungen des Trinkens verschmutzten Wassers informieren. Man möchte sie dafür gewinnen, die Einfassung ihre Quelle zu ihrer ureigensten Sache zu machen. Für jede Quelle soll ein kleines örtliches Komitee gebildet werden, welches sich um Informationen, um die Säuberung und Ausbesserung kümmern wird. Vor Gebrauch soll das Wasser aller Quellen durch das zuständige Institut für Gesundheit in Bukavu getestet werden.

Danach ist die Einfassung der 10 Quellen geplant. Zwei Personen sollen zu Wasserfachleuten ausgebildet werden. Ihre Aufgabe wird es sein, die Menschen zu einem sauberen Umgang mit ihrer Quelle zu sensibilisieren, die Quelleinfassungen zu säubern und zu reparieren.

Das CDK und die Menschen der Dörfer werden sich so weit sie können am Projekt beteiligen:

  • Mitarbeit von 2 Hilfsmaurern/Quelle für 7 Tage
  • Unterbringung und Versorgung der 2 Techniker während des Baus der Einfassungen
  • Hölzer, Bretter, Steine, etc. für den Bau
  • Transport des Materials von der Straße (Straße nach Bukavu) hinauf zu den Quellen
  • Säuberung/Einebnung der Quellumgebungen
  • Versorgung während der Kurse über Quellmanagement.


Empfehlungen von Ushirika

Während der Sensibilisierungsphase muss den Menschen deutlich gemacht werden, dass ohne sauberes Wasser eine Verbesserung ihrer Gesundheit und damit eine Entwicklung ihrer Dörfer nicht möglich sein wird. Um die Eigenbeteiligung wird sich das CDK kümmern. Durch regelmäßige Besuche wird Ushirika den Fortgang der Arbeit und die Nutzung der Quellen begleiten, beraten und koordinieren.

Ushirika empfiehlt die Unterstützung und bittet ProKivu zur Bereitstellung der erforderlichen Mittel.


Budget der Unterstützung durch ProKivu     

  • Anlage und Unterhaltung einer 10 km langen Straße, die die 5 Dörfer untereinander und mit Miti verbindet
  • Wiederaufforstung zweier Hügel, um drohende Erdrutsche zu vermeiden, später als Weiden zu nutzen
  • Aufbau von 5 Alphabetisierungszentren -Verbreitung von Gemüsesamen unter Familien, die diese bisher nicht kannten
  • Aufbau einer Wassermühle

Problematik der Region

Sauberes Wasser ist für die Menschen lebenswichtig. Verschmutztes Wasser ist Ursache von vielen Krankheiten wie z.b. Durchfall, Amöben, Cholera. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass verschmutztes Wasser für sie katastrophale Auswirkungen hat. Mit der Einfassung von Quellen kann die Wasserqualität entscheidend verbessert werden.

Während des Aufbaues der Wassermühle wurde deutlich, dass die Menschen dort verschmutztes Wasser aus ungeschützten Quellen trinken. In dieser Region der fünf Dörfer gibt es 10 Quellen mit ausreichendem Wasserlauf. Hier würden sich Quelleinfassungen lohnen. Auch reichen 10 Quellen aus, damit sich die Menschen auf kurzen Wegen mit Wasser versorgen können.


Vorhaben der Gruppe

Zunächst will man die Menschen der Region über die Auswirkungen des Trinkens verschmutzten Wassers informieren. Man möchte sie dafür gewinnen, die Einfassung ihre Quelle zu ihrer ureigensten Sache zu machen. Für jede Quelle soll ein kleines örtliches Komitee gebildet werden, welches sich um Informationen, um die Säuberung und Ausbesserung kümmern wird. Vor Gebrauch soll das Wasser aller Quellen durch das zuständige Institut für Gesundheit in Bukavu getestet werden.

Danach ist die Einfassung der 10 Quellen geplant. Zwei Personen sollen zu Wasserfachleuten ausgebildet werden. Ihre Aufgabe wird es sein, die Menschen zu einem sauberen Umgang mit ihrer Quelle zu sensibilisieren, die Quelleinfassungen zu säubern und zu reparieren.

Das CDK und die Menschen der Dörfer werden sich so weit sie können am Projekt beteiligen:

  • Mitarbeit von 2 Hilfsmaurern/Quelle für 7 Tage
  • Unterbringung und Versorgung der 2 Techniker während des Baus der Einfassungen
  • Hölzer, Bretter, Steine, etc. für den Bau
  • Transport des Materials von der Straße (Straße nach Bukavu) hinauf zu den Quellen
  • Säuberung/Einebnung der Quellumgebungen
  • Versorgung während der Kurse über Quellmanagement.



Empfehlungen von Ushirika

Während der Sensibilisierungsphase muss den Menschen deutlich gemacht werden, dass ohne sauberes Wasser eine Verbesserung ihrer Gesundheit und damit eine Entwicklung ihrer Dörfer nicht möglich sein wird. Um die Eigenbeteiligung wird sich das CDK kümmern. Durch regelmäßige Besuche wird Ushirika den Fortgang der Arbeit und die Nutzung der Quellen begleiten, beraten und koordinieren.

Ushirika empfiehlt die Unterstützung und bittet ProKivu zur Bereitstellung der erforderlichen Mittel.


Budget der Unterstützung durch ProKivu    

Transport Ushirika/Techniker48 $
Kauf des Materials für 10 Quellen1.778 $
Transport/Material Bukavu-Miti350 $
Lohn für die 2 Techniker für 60 Tage600 $
Beratung durch Ushirika416 $
Veraltungskosten 278 $
Gesamtbudget3.470 $

Überweisung

Dezember 2002: ProKivu hat am 19.12.2002 die angeforderten 3.470,00 $ nach Bukavu überwiesen.