Reise in den Kivu - Sommer 2002 Drucken
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Reise in den Kivu - Sommer 2002
Projekte allgemein
Projekt: Pilotfarm von Kavumu
Projekt: Ziegen für Fizi
Projekt: Mühle von Kakundu
Projekt: Die Jugendlichen von Bagira
Projekt: Complexe Scolaire Muhungu (Schulkomplex Muhungu)
Prüfung der Finanzberichte
Absprache mit Ushirika für die Zusammenarbeit in der zweiten Phase
Schluss
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Grund der Reise


Auf unserer Mitgliederversammlung vom März 2002 hatten wir beschlossen, in diesem Sommer nach Bukavu zu reisen. Gemeinsam mit Ushirika wollten wir die erste Phase der Zusammenarbeit besprechen, uns einen Eindruck über die von uns unterstützten Projekte machen, um dann mit Ushirika und unserem Berater vor Ort die Grundlinien für die jetzt beginnende zweite Phase der Zusammenarbeit festzulegen.


Ankunft in Bukavu

Am 27.06. flogen wir nach Nairobi. Erst am nächsten Morgen ging die Anschlussmaschine nach Kigali. Dort trafen wir am nächsten Morgen kurz vor 8:00 ein. Eine Freundin, die am gleichen Tag nach Bukavu fahren wollte, holte uns vom Flughafen ab. Die 300 km lange Autofahrt quer durch Ruanda an die kongolesische Grenze dauerte ca. 6 Stunden. Am Nachmittag bezogen wir schon unser Haus, welches uns ein Freund der Pharmakina für die Zeit unseres Aufenthalts zur Verfügung gestellt hatte. Auch um ein Auto hatte er sich gekümmert.


Programm der zwei Wochen

Gleich am Samstag trafen wir uns mit Vertretern von Ushirika. Es ging darum, uns ein erstes Bild von der Lage in der Region zu machen und das Programm der kommenden 2 Wochen abzusprechen. Am Montag, den 01.07 hatten wir dann mit Ushirika unsere erste gemeinsame Sitzung. In den nächsten Tagen führten wir eine Reihe von einzelnen Gesprächen: Mit Mitgliedern von Ushirika, mit unserem neutralen Berater vor Ort, mit einer amerikanischen Missionarin, die lange am Tanganyika-See gearbeitet hat, und vielen anderen Personen, mit denen wir früher zusammen gearbeitet und gelebt hatten. Wir besuchten die von uns unterstützten Projekte, und konnten uns im Gespräch mit den Mitgliedern ein konkretes Bild von der Projektarbeit machen. In einer zweiten gemeinsamen Sitzung mit Ushirika und unserem Berater legten wir am 08.07. aufgrund bisher gemachten Erfahrungen, den Besuchen bei den Projekten und den Rahmenbedingungen der allgemeinen Lage die Grundlinien für die 2. Phase der Zusammenarbeit fest.


Ergebnis der Besprechungen

Wir wollen nicht den Verlauf jeder einzelnen Sitzung und jedes einzelnen Gesprächs wiedergeben, sondern die einzelnen Ergebnisse und Ratschläge zusammenfassend darstellen.

  • Ushirika bedankt sich bei ProKivu für die gute Zusammenarbeit, und dass wir es geschafft haben, in so kurzer Zeit bereits 5 Projekte zu unterstützen.

  • ProKivu bedankt sich bei Ushirika für die problemlose Zusammenarbeit und den großen Einsatz unter den nicht einfachen Bedingungen.

Bisherige Erfahrungen von Ushirika

  • Ushirika ist in der Region bereits bekannt geworden.
  • Die unterstützten Projekte haben bereits Auswirkungen auf andere Gruppen, die auch überlegen, was sie mit Ushirika realisieren könnten.
  • Es gibt kein Konkurrenzdenken in den Dörfern, da andere nicht ausgeschlossen werden, sondern jeder der jeweiligen Gruppe beitreten kann, wenn er mitarbeiten will.
  • Es gibt ein Übermaß von Anfragen für ernstzunehmende Projekte, die Ushirika wegen nicht aus-reichender finanzieller Mittel nicht bearbeiten kann.
  • Andere Finanzgeberorganisationen, mit denen Ushirika in Kontakt getreten ist, verstehen meist die Bedeutung von Kleinprojekten nicht. Sie meinen, dass diese keine dauernden Auswirkungen auf die Entwicklung in der Region haben.